Wenn die Nerven nicht mitmachen, von Schreckhaftigkeit bis super nervös

   

Manchmal bringt uns alles an die Grenze unserer Nerven! 

--> nicht nur uns...

Ganz offensichtlich ist es, wenn wir nicht die Ursache sind, sondern zum Beispiel Fliegen.

Es gibt Pferde die stört es gar nicht, wenn summende, krabbelige Fliegen um sie herum sind und dann gibt es Pferde die werden richtig hysterisch bei der ersten unhöflichen Fliege. Ständiges Schlagen der Beine und des Kopfes nach den Fliegen, das nervt uns irgendwann auch. Fliegenspray hilft, aber es beseitigt nicht die Ursache. Es gilt deutlich zu unterscheiden, nach übergenervt, also wenn wirklich eine Fliege schon mega nervt und zu einer größeren Abwehrreaktionskette des Pferdes führt. Entspannte Pferde zucken da tatsächlich nicht mal mit der Wimper sondern eher mal mit der Haut, aber sie machen keinen riesen Aufstand!!!

Pferde, die bei der kleinsten unachtsamen Bewegung eines Blattes am Baum erschrocken zusammenzucken und im schlimmsten Fall die Flucht ergreifen. Das ist dann nicht mehr lustig, sondern gefährlich! Hier ist das Gleichgewicht im Körper ordentlich durcheinander.

Das sind die Nerven! Aus TCM Sicht fehlt hier Blut um die Nerven ausreichend zu ernähren und Hitze, die in den Kopf steigt. Stress kann hier Auslöser Nummer 1 sein. Wer kennt das nicht persönlich auch, bei viel und andauernden Stress liegen die Nerven schnell blank!

Parallel haben Pferde mit diesen Symptomen auch gerne Hitzeprobleme und Entzündungen am Kopf: Augen- und Bindehautentzündungen, Ohrenentzündungen oder der Kopf juckt. Diese Tiere lassen sich auch oft ungern am Kopf anfassen! Sehr oft höre ich vom Besitzer die Aussage "an den Ohren läßt er sich nicht gerne anfassen"

Meine Behandlung geht hier in erster Linie in Richtung Aufbau der inneren Mitte. Hier helfen die chinesschen Kräutermischungen sehr erfolgreich.

Was außerdem ein großes Thema ist, warum ist es soweit gekommen... Ich kann zwar helfen, wenn jedoch die Ursache: z.Bsp. zuviel Stress in der Herde, wenig Schlaf, zu hohe Anforderung ans Tier beim Reiten oder an der Haltung allgemein sich nicht ändern, wird es leider oft ein Kreislauf bleiben. 

 
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